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Homberg, 28. August 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,



am vergangenen Dienstag war wieder Konfer. Im Gemeindehaus treffen wir uns, eine Einheit dauert gut 90 Minuten.
Im Moment sprechen wir über die Taufe. Was sie bedeutet („Man wird aufgenommen in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen.“), welche Funktion und Aufgabe die Eltern, Patinnen und Paten haben („Das Kind auf dem Weg des Glaubens begleiten.“), was wesentlich zur Taufe gehört („Gehört die Taufkerze wesentlich dazu?“) oder was eine „Nottaufe“ ist. Und vor allem erinnern wir uns daran, dass in der Taufe Gott Ja zu uns Menschen sagt und dieses erste, unbedingte Ja zu uns auf eine Antwort von uns Menschen hin angelegt ist.
Die Erfinder der Konfirmation in Ziegenhain vor gut 500 Jahren dachten sich, dass die Antwort des Menschen bei der Konfirmation erfolgen soll. Die Konfirmation: Auch von daher ein besonderes Fest, das für viele junge Menschen und ihre Familien auch heute noch wichtig ist!
Und manchmal ist das so – Jugendliche halten für sich am Ende der Konfirmandenzeit fest, dass sie diesen Gott ernst nehmen und seine Liebe für sich gelten lassen wollen.
Diese Antwort kann man aber auch zu jeder anderen Zeit geben oder erneuern, z.B. durch ein Gebet. Gottes Ja gilt – seine Arme sind geöffnet. In Liebe blickt er auf uns Menschen. Von Jesus, der selbst auch getauft wurde, wissen wir das.

Zu Beginn des Konferunterrichts haben wir uns am Dienstag ein Lied angesehen (und gesungen), das genau daran erinnert: das Ja Gottes zu mir und mein Ja zu ihm. Sie finden es im EG+ unter der Nummer 50: 

>Ich sage Ja zu dem, der mich erschuf. Ich sage Ja zu seinem Wort und Ruf,
zum Lebensgrund und Schöpfer dieser Welt, und der auch mich in seinen Händen hält!

Ich sage ja zu dem, der uns gesandt und aus dem Tod zum Leben auferstand
und so trotz Hass, Gewalt und Menschenlist für uns zum Freund und Bruder worden ist.

Ich sage ja zu Gottes gutem Geist, zum Weg der Liebe, den er uns verheißt,
zu wagen Frieden und Gerechtigkeit in einer Welt voll Hunger, Angst und Leid.

Ich sage Ja zu Wasser (Taufe), Kelch und Brot, Wegzehrung, Zeichen, Zuspruch in der Not.
Ich sage Ja und Amen, weil gewiss: Ein anderes Ja, schon längst gesprochen ist!<

Liebe Leserin, lieber Leser,
wann sind Sie getauft worden? Was bedeutet Ihnen Ihre Taufe? Was verbinden Sie mit ihr? Fragen, über die es sich lohnt, immer mal wieder nachzudenken.

Am Wochenende sind unsere Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten am Samstag in der Tannenwegkirche (18 Uhr) und am Sonntag in der Stadtkirche (10 Uhr). Seien Sie uns willkommen.

Die für Samstag angekündigte Chornacht in der Stadtkirche fällt aus.

Am kommenden Dienstag wird eine Ausstellung in der Stadtkirche zum Reformationsfestjahr 2026 eröffnet. Schülerinnen und Schüler der THS und Hans-Joachim Bauer stellen Bilder aus. Die Ausstellung ist täglich zu den Öffnungszeiten der Stadtkirche (10 Uhr bis 17 Uhr, bis zum 14. September) zu besuchen. Herzliche Einladung!

Vom 4. bis 6. September wird im Rahmen des Reformationsfestjahres in der Stadt das Heimatfest gefeiert. Wir laden in diesem Zusammenhang am Sonntag zum Gottesdienst ein, der (10 Uhr; je nach Wetterlage) auf dem Marktplatz gefeiert wird.

Erschreckt bin ich von den Bildern aus Nepal. So eine Macht. Soviel Leid. So viele Fragen. Im Gottesdienst beim Heimatfest werden wir die Kollekte für die  Menschen in Nepal erbitten.

Eine gute Zeit wünsche ich auch im Namen des Kirchenvorstandes und der Kollegin Anke Zimmermann.
Für jetzt Gott befohlen - und bleiben Sie zuversichtlich,

Pfarrer Frieder Heidelbach

   

 
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Die für kommenden Samstag (29. August) angekündigte Chornacht

in der Stadtkirche muss leider ausfallen.

 

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Wir bitten um Geduld.