Homberg, den 02.10.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
am vorletzten Samstag war ich um 12 Uhr in der Stadtkirche und habe den „Orgelpunkt“ besucht. So nennt unser Bezirkskantor Andrej Romanov die kleinen Orgelkonzerte im Jubiläumsjahr. Samstags um 12 Uhr erledige ich oft liegengebliebene Hausarbeit oder bereite die Gottesdienste für das Wochenende vor. Irgendwas ist immer.
An diesem Samstag war ich in der Stadtkirche und das war richtig gut. Die Musik natürlich, kleine und große Stücke, laut und leise. Die Musik hat mir gut getan und ich bin zur Ruhe gekommen. Anfangs ging mir noch ganz vieles durch den Kopf, aber mit der Zeit wurde es weniger. Ich habe den Blick in den hellen großen Altarraum genossen. Ich habe die Farben der Fenster bestaunt. Ich konnte neu auftanken.
Manchmal ist es gut, einen Punkt zu setzen, nichts tun, nichts Großes denken, sondern hören und entspannen. Es ist so viel los im Leben der Welt und manchmal auch im eigenen Leben. Da ist es gut, mal die Pausentaste zu drücken und zur Ruhe zu kommen. Mit Musik geht das gut. Danke an Andrej Romanov für sein Spielen beim Orgelpunkt. Und ich habe zum ersten Mal auch verschiedene kleine Stück von Wilhelm Volckmar gehört, nach dem eine Straße in unserer Stadt benannt ist.
Einen Punkt setzen, das ist jetzt auch für die Schüler*innen und Lehrer*innen möglich. Die Herbstferien beginnen. Kinder können von 6. -8. Oktober nachmittags ins Gemeindehaus kommen. Da gibt es ein gutes Programm rund um den Geburtstag der Kirche und mit einem Eichhörnchen. Bitte noch anmelden.
Am Wochenende wird aus dem Punkt ein Doppelpunkt: Wir feiern das Erntedankfest am Samstag um 18 Uhr in der Tannenwegkirche und am Sonntag um 10 Uhr auf dem Marktplatz, bei schlechtem Wetter in der Stadtkirche. Der Gottesdienst wird von den Konfis und dem Posaunenchor mitgestaltet. Herzliche Einladung dazu. Im Anschluss wird der Herbstmarkt auf dem Marktplatz eröffnet.
Wofür bin ich dankbar? Darüber können wir ins Gespräch kommen. Die Konfis und die Menschen aus dem Gesprächskreis haben dazu ihre Gedanken aufgeschrieben. Vielleicht haben Sie auch Zeit und Lust, das im Vorfeld des Erntedankfestes zu tun. Und wenn möglich, setzen Sie einen Punkt dahinter und kein Komma mit aber.
Ich wünsche Ihnen gesegnete Herbsttage und grüße Sie herzlich im Namen der Kirchenvorstandsteams und meines Kollegen Pfarrer Friedrich Heidelbach.
„Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.“ EG 432, 2
Das werden wir singen und daran können wir uns freuen.
Herzliche Grüße und Gott befohlen!
Anke Zimmermann
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